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Dr. Seidel nimmt Patienten die Angst vor dem Zahnarzt und sorgt durch ästethischen Zahnersatz für schöne Zähne ohne Zahnschmerzen.
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Hinzugefügt am 18.09.2010 - 17:11:54 von volupp
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Piercing
Piercings sind in der Zunge, Lippen und Nase sowie bei Intimschmuck gerade bei jungen Menschen äußerst beliebt. Aus zahnmedizinischer Sicht sind Vorbehalte angebracht: Metalle im Mund können Zunge, Zähne und Zahnfleisch und Haut schädigen. Piercings führen in seltenen Fällen sogar zu Zahnverlust. Zahnärzte empfehlen, Piercings im Mundbereich regelmässig kontrollieren zu lassen – und bei Problemen besser darauf zu verzichten. Das Einsetzen von Piercing-Objekten aus chirurgischem Stahl, Niobium oder Titan in Zunge oder Lippen erfreut sich bei jungen Menschen steigender Beliebtheit. Doch solche Piercings sind nicht harmlos: Das Durchstechen der Zunge beispielsweise verursacht in den ersten Tagen eine starke Schwellung und Schmerzen. Der ständige Kontakt des Piercings mit Speichel und Nahrung bewirkt eine grössere Infektionsgefahr, Entzündungen können sich ausbreiten– eine fachgerechte sterile Behandlung und Nachkontrolle bei Piercings ist deshalb unabdingbar. Bei Entzündungen oder Vereiterungen an Piercings muss rasch gehandelt werden, da die Zunge sonst bleibenden Schaden nehmen kann. Aber auch Zahnfleisch und Zähne sind gefährdet: So kann der Druck oder das häufige Bewegen des Metalls im Mund zu Zahnfleischschwund, zu Rissen und Absplitterungen der Zähne führen. Zungenpiercings und Lippenpiercings schädigen vor allem das Zahnfleisch der unteren Backen- und Schneidezähne. Dies kann schon nach wenigen Monaten dazu führen, dass sich das Zahnfleisch zurückbildet und die Zahnhälse freiliegen. Die Folgen: Empfindliche Zähne und Parodontitis, selten auch Zahnverlust. Es sind besonders die Gegenstücke, die metallischen Plättchen oder Kugeln, welche Zähne, Zahnfleisch und Mundschleimhaut verletzen können. Wenn eine Piercing-Kugel beispielsweise in der Unterlippe gegen das Zahnfleisch drückt, drohen Taschen im Zahnfleisch. Wer ein Mundpiercing trägt, sollte bei der Zahnhygiene deshalb besonders sorgfältig sein: Dreimal täglich die Zähne mit einer weichen Zahnbürste putzen. Auch das Piercing muss regelmässig entnommen und gereinigt werden, da sich Zahnstein darauf ablagert. Selbst eine gute Mundhygiene schützt nicht vor Zahnproblemen durch Piercings. Zahnärzte empfehlen, Zähne und Zahnfleisch regelmässig durch einen Zahnarzt kontrollieren zu lassen, damit Schäden frühzeitig erkannt und behoben werden können. Bei anhaltenden Problemen gilt: Lieber auf das Piercing verzichten als Zahnverlust riskieren! Was können die häufigsten Nebenwirkungen von Piercing in der Mundhöhle sein ? Schmerzen, Blutungen, Entzündungen Zahnfleischentzündung, Zahnfleischschwund Risse und Absplitterungen des Zahnschmelzes, empfindliche Zähne Veränderungen in der Zahnstellung Erschwertes Kauen, gestörte Aussprache Quelle zu Piercings: SSO Literatur zum Thema Piercing im Mund: Orale Befunde bei Zungenpiercings, Ziebolz, D., Hornecker, E., Mausberg, Rainer F., Die Quintessenz(Berlin) 57 (2006), Nr. 6, Seite 669 - 675Das Piercing in der Zunge erfreut sich seit geraumer Zeit vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen großer Beliebtheit. Allerdings ist Piercing im Mund  aus zahnärztlicher Sicht nicht unproblematisch, da es mit oralen Komplikationen und Risiken vergesellschaftet sein kann. In dem Beitrag werden typische, die Zahnhartsubstanz betreffende Schäden durch Piercing in der Zunge dargestellt; darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, ob im Piercing-Bereich parodontopathogene Bakterien nachgewiesen werden können. Die Befunde weisen darauf hin, dass ein Zungenpiercing ein erhöhtes Risiko für Zahnschäden sowie ein mögliches Reservoir für parodontopathogene Bakterien darstellt. mehr... >
21.01.2009 - 10:45:29
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Zahnprophylaxe
Was ist Zahnprophylaxe in Berlin? Betrachtet man die Entstehungsmechanismen und Risikofaktoren der Erkrankungen Karies, Gingivitis und Parodontitis, so stellt die Zahnplaque den wichtigsten ätiologischen Faktor für Parodontose dar. Diese Erkrankungen können als bakterielle oder besser biofilmbasierte Infektionskrankheiten bezeichnet werden-, so Prof. Dr. Nicole Arweiler, Leiterin des Bereichs Kinder- und Jugendmedizin, Abteilung für Zahnerhaltung am Universitätsklinikum Freiburg in ihrem Vortrag auf dem 16. Kongress für Präventive Zahnheilkunde (Zahnprophylaxe) Ende November 2008 in Innsbruck.Das Phänomen der Zahnbeläge werde zwar schon seit 100 Jahren wissenschaftlich erforscht, man habe aber erst vor rund 20 Jahren erkannt, dass es sich bei der Plaque nicht um einfache mikrobielle Ansammlungen handelt, sondern um eine ausgeklügelte Struktur, die als Biofilm bezeichnet werden sollte. Damit solle zum Ausdruck kommen, dass der Zahnbelag nicht einzigartig ist, sondern eine typische Lebensform von Bakterien und anderen Keimen, auch Pilzen, darstellt, die sich prinzipiell an allen Grenzflächen wie beispielsweise fest-flüssig bilden können. In solchen Biofilmen kommunizieren die Bakterien miteinander, es gibt Hierarchien, es werden Nährstoffe und Abfallprodukte produziert und wieder verbraucht. Solche Biofilme werden auch als Stadt der Mikroben bezeichnet, so Arweiler. Meist seien es Fremdkeime, beispielsweise Escherichia-coli-Bakterien im Urogenitaltrakt oder Organismen der Mundhöhle, die in der Lunge zu Entzündungen führten. Häufig könnten aber auch eigene, normalerweise nicht pathogene Keime zu einer Infektion oder Schädigung des Wirts führen. In beiden Fällen komme es zu einem Zusammenbruch der mikrobiellen Homöostase, der meistens in immunologischen Veränderungen des Wirts begründet sei. Dies bedeute in der Mundhöhle, dass es zum Beispiel durch zu häufigen Verzehr von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln, durch Abnahme des Speichelflusses oder durch eine allgemeine Schwächung der Immunabwehr zu Verschiebungen im ökologischen Milieu gekommen ist. Haben sich erst einmal pathogene Biofilme gebildet, so sind diese nur schwer zu bekämpfen, so Arweiler weiter. Bakterien könnten, sobald sie in einem Biofilm organisiert sind und nicht mehr in der planktonischen Phase vorliegen, Resistenzen gegenüber der unspezifischen Körperabwehr (Phagozytose) sowie Bakteriziden (antibakterielle Wirkstoffe, Antibiotika) ausbilden. Diese neuen Bedingungen im Biofilm führten zu neuen Mustern in der bakteriellen Genexpression, so dass einzelne Bakterien eine drastische Pathogenitätssteigerung (Ausbildung eines neuen Phänotyps) bei Adhäsion zeigten. Zahnprophylaxe heißt in diesem Sinne die Entstehung eines solchen, krankhaften Zahnelages zu verhindern, welcher dann später für die Entstehung von Zahnfleischentzündungen verantwortlich ist. Die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide und die tägliche Benutzung eines verträglichen Mundwassers(Mundspülung) können diesen krankhaften Enstehungsprozeß mit verhindern.Die gängigste Methode zur Vermeidung oraler Erkrankungen sei weiterhin die regelmäßige mechanische Plaqueentfernung sowie die Entfernung von Zahnstein. Weitere und vor allem neuere Strategien der Zahnprophylaxe zielten zusätzlich darauf ab, durch Veränderung der Umweltbedingungen den Selektionsdruck auf pathogene Mikroorganismen zu erhöhen. Im Falle der Karies geschehe dies durch nicht vergärbare Süßungsmittel, durch die Anwendung fluoridierter Produkte oder durch Stimulierung der Speichelsekretion mithilfe zuckerfreier Kaugummis. Auch die orale Anwendung von Probiotika, mit denen heutzutage bereits zahlreiche Milchprodukte angereichert sind, dienten möglicherweise einer positiven Keimverschiebung auch in der Mundhöhle. Von besonderer Bedeutung seien hier Milchsäure produzierende Bakterien wie Laktobazillen oder Bifidusbakterien. In allen Bereichen der Medizin wie auch in der Zahnpflege, resümiert Arweiler abschließend, werde deutlich, dass der Biofilm die universelle Überlebensstrategie der Mikroben ist.  Biofilme haben, wenn sie unterschiedlich zusammengesetzt sind ähnliche Strukturen und Eigenschaften und führten zu chronischen Erkrankungen. Die Förderung beziehungsweise die Optimierung von Mundhygienemaßnahmen, aber auch die immunologische Betrachtung des Menschen seien bedeutende Aspekte, um in Zukunft sowohl oralen als auch allgemeinmedizinischen Biofilm-basierten Erkrankungen zu begegnen. Zahnprophylaxe gewinnt einen hohen Stellenwert gerade nach Eingliederung von hochwertigem Zahnersatz(Implantatbrücke, Zahnbrücken). Meist wird unter den Brücken keine systematische Reinigung der Zwischenräume von den Patienten wargenommen. So entsteht an den Übergängen der Pfeilerzähne meist eine Zahnfleischtasche mit dem verbudenen Zahnfleischrückgang.  Zahnprophylaxe beeinhaltet also gesunde Ernährung, richtiges Zähneputzen, eine regelmäßige Zahnreinigung beim Zahnarzt und eine gesunde Lebensweise. Nur so können dauerhaft Schöne Zähne erhalten werden. Gerade bei Kleinkindern sollte rechtzeitig mit der Zahnprophylaxe begonnen werden. Die richtige und professionielle Zahnreinigung an den Milchzähnen verhindert langfristig eine Kinderkaries und ermöglicht auf dieser Basis die Grundlage für einen regelrechten Zahndurchbruch.(Gerade Zähne) Durch den Einsatz der Zahnspange beim Kieferorthopäden wird oft von den Kindern und Jugendlichen die Zahnpflege nicht indem erforderlichen Umfang vorgenommen. Hier ist durch die Zahnprophylaxe beim Zahnarzt in regelmäßigen Abständigen Hilfestellung geboten.  Quelle: auzugsweise DZW Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Zahnprophylaxe beim Zahnarzt in Kleinmachnow bei Berlin erfahren ? Dann rufen Sie uns jetzt an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch: Dr.med.dent. Frank Seidel, Zahnarzt für Oralchirurgie, TSP ImplantologieTel.: 033203 - 85200, 14532 Kleinmachnow bei Berlin (Potsdam Mittelmark) mehr... >
15.01.2009 - 09:59:54
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Zahnarzt hat immer mehr Werberecht
Neue Urteile ermöglichen mehr Freiheit auf die Details kommt es an Bis vor einigen Jahren existierte ein Werbeverbot für zahnärztliche Werbung. Das ist nun vorbei. Seit nunmehr acht Jahren hat die Rechtsprechung mit immer wieder neuen Urteilen dafür gesorgt, dass sich das zahnärztliche Werbeverbot in ein Werberecht umgewandelt hat. Und trotz aller Liberalisierung, die sich auch in der Änderung der berufsrechtlichen Regelungen niedergeschlagen hat, gibt es nach wie vor zahlreiche Vorschriften zu beachten. Besonders die Vorschriften des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) führen immer wieder zu streitigen Verfahren. Hierbei stand Paragraf 11 Absatz 1 Nummer 4 HWG im Mittelpunkt der diesem Beitrag zugrunde liegenden Auseinandersetzungen, wonach es verboten ist, außerhalb von Fachkreisen mit der bildlichen Darstellung von Personen in Berufskleidung zu werben. Im Jahr 2007 sind zu dieser Vorschrift zwei richtungweisende Entscheidungen ergangen. Mit Urteil vom 1. März 2007 (Az.: I ZR 51/04) hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass es kein generelles Verbot für Werbung von Zahnärzten in Berufskleidung mehr gibt. Der BGH revidierte seine bisherige Rechtsprechung mit der Begründung, dass angesichts der Tragweite der durch das Grundgesetz gewährleisteten Berufsausübungsfreiheit der Paragraf 11 Absatz 1 Nummer 4 HWG einschränkend auszulegen sei. Ein weiteres Urteil konnte im Jahr 2007 von den Medizinanwälte LundP vor dem Berufsgericht für Heilberufe bei dem Verwaltungsgericht Gießen (Beschluss vom 14. November 2007, Az.: 21 BG 1275/07) erstritten werden. Gegenstand dieses Verfahrens war ein 15 Sekunden dauernder Film eines niedergelassenen Arztes über seine Praxis, mit dem er im Werbefernsehen der ARD Werbung für seine Praxis betrieb. In dem Film hat der Arzt mit Bildern seiner Praxis, seiner Erfahrung sowie der Freundlichkeit seines Teams geworben. Darüber hinaus war auch eine Sequenz enthalten, in welcher der Arzt bei der Behandlung seines Patienten zu sehen war. Die Landesärztekammer erteilte dem Arzt eine Rüge und forderte den Arzt auf, jegliche Ausstrahlung des Films im Fernsehen oder dessen Vorhalten auf der Internetseite zu unterlassen. Das Berufsgericht bewertete die Werbung des Arztes im Gegensatz zu der Kammer als zulässig. Das Gericht betonte, dass eine im Fernsehen ausgestrahlte Werbung nicht allein wegen der Wahl des Mediums verboten werden kann. Auch einen Verstoß gegen das HWG wurde seitens des Gerichts mit der Begründung verneint, dass es sich bei dem Unternehmerfilm um eine zulässige Form der Sympathiewerbung handelt. Der Film zeige lediglich eine Arztpraxis, in welcher eine freundliche und professionelle Behandlung in ansprechender Atmosphäre angeboten werden würde. Durch die Werbung des Arztes seien keine Gemeinwohlinteressen gefährdet. Die Urteile aus dem Jahr 2007 haben die Auslegung des HWG grundlegend verändert. Nunmehr ist sowohl die Werbung mit der Darstellung in Berufskleidung als auch die Werbung im Fernsehen erlaubt. Beide Urteile machen zudem deutlich, dass in Bezug auf das zahnärztliche Werberecht noch nicht das letzte Urteil gesprochen ist, sondern Potenzial für weitere Liberalisierung besteht. Die Entscheidungen belegen, dass eine Einschränkung des zahnärztlichen Werberechts nur dann zulässig ist, wenn zumindest eine mittelbare Gesundheitsgefährdung des Patienten vorliegt. Wenn in Zukunft entsprechende Werbung von Zahnärzten untersagt werden soll, muss dargelegt und bewiesen sein, dass von der Werbung eine Gefährdung ausgeht. Zahnärzte, die ein entsprechendes Schreiben von der Kammer erhalten, sollten dies daher keinesfalls hinnehmen, sondern sich durch einen Medizinrechtler vertreten lassen. RA Jens Pätzold, Bad Homburg Quelle: DZW mehr... >
10.01.2009 - 11:19:00
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Patienten Management - Tagung
Gemäß dem Motto Wollen, Können, Tun! sollten die Kollegen motiviert werden, dem Aspekt Praxis und Patienten mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Der auch als Dienstagsfortbildung" der Zahnärztekammer Berlin laufende Informationsabend fand derart viel Interesse, dass der Hörsaal rasch überfüllt war und der Vortrag per Bild und Ton in einen Nachbarhörsaal übertragen werden musste. Unterhaltsam war der Beitrag auch, vor allem aber war er hilfreich: Jeder hat einmal klein angefangen in der Implantologie, sagte Prof. Dhom, und nach ein paar Jahren sieht man: Der eine hat viele Implantatpatienten, und der andere nicht. Die Frage ist: Woran liegts? Es müsse nicht das Patientenumfeld sein zumeist liege die Bremse in der Einstellung des Behandlers. Sein Vortrag werde daher an diesem neuralgischen Punkt ansetzen. Es mag nicht jedem gefallen, aber Praxis- und Patienten Management spielen heute für eine Praxis eine ebenso große Rolle wie das fachliche Können. Ein zufriedener Patient sei allerdings nicht automatisch der, der aus zahnärztlicher Sicht bestens mit Implantatprothetik versorgt sei: Meist sei es die Lösung des Vertrauens", mit der der Patient zum überzeugten Werbeträger werde. Quelle zum Thema Patienten Management: DZW mehr... >
27.12.2008 - 19:06:40
http://www.zahn-implantate-berlin.de/deutsch/news/patienten_management.html
 
Zahnersatz im Ausland
In Deutschland sind Zahnärzte teuer. Deshalb flüchten immer mehr Kassenpatienten Richtung Osten und lassen sich dort das Gebiss verschönern. Doch Verbraucher-Organisationen raten zur Vorsicht: Der Zahntourismus ist nicht ohne Risiko. Wenn Ihnen Kronen, Brücken oder Prothesen in Deutschland zu teuer sind, können Sie sich den Zahnersatz im Ausland machen und einsetzen lassen. Einen Teil der Kosten, den so genannten Festzuschuß, bekommen Sie anschließend von der Kasse erstattet. Besonders günstig ist es in Ungarn, Polen und Tschechien: Zahnärzte bieten dort bis zu 70 Prozent billigeren Zahnersatz an. Denn in diesen Ländern sind die Mieten, die Materialkosten und die Löhne niedriger als hierzulande. In den östlichen Nachbarländern, aber auch in Mallorca, gibt es zahlreiche deutschsprachige Praxen. Reisebüros bieten inzwischen sogar Urlaubsreisen plus Zahnsanierung als Paketlösung an. Ob Sie im Ausland dieselbe Qualität bekommen, ist nicht sicher, bislang gibt es kaum Studien dazu. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz (MDK) untersuchte den Zahnersatz von 60 Menschen, die im Ausland behandelt wurden. Das Ergebnis: Nur ein Viertel hatte einen qualitativ akzeptablen Zahnersatz erhalten. Bei nahezu allen Kronen stellten die Gutachter sich die Frage, ob diese überhaupt notwendig waren. 43 Brücken hielten die Experten für so schlecht, dass sie neue empfahlen.Auf Ihre Prothese können Sie warten - manchmal wochenlangBesonders problematisch wird es für Sie, wenn der Zahnarzt im Ausland nachbessern muss. Sie müssen wieder hinreisen, eventuell sogar mehrfach. Oder Ihre Prothese hat Fehler und Sie müssen sie zur Korrektur ins Ausland verschicken - es können Wochen vergehen, bis Sie Ihren Zahnersatz wieder haben. Auch mit der Garantie für bestimmte Zahnarzt-Leistungen könnte es Probleme geben. Denn im Ausland gilt oft nicht dieselbe Gewährleistungspflicht wie in Deutschland. Quelle zu Zahnersatz im Ausland: Stern mehr... >
13.12.2008 - 19:54:52
http://www.zahn-implantate-berlin.de/deutsch/news/zahnersatz_ausland.html
 
Zahnprothesen
Wissenschaftler der Universität Palermo haben vor kurzem eine interessante Idee entwickelt. Sie fertigten Zahnnprothesen (Zahnersatz) an, die automatisch Medikamente abgeben können. Hierzu wurde der Kunstzahn (Zahnprothesen) mit einem Wirkstoffdepot sowie einem Microchip ausgestattet. Dieser ermöglicht es, in festgelegten Intervallen automatisch eine Medikamentendosis in die Mundhöhle abzugeben. Eingepflanzt, beispielsweise an Stelle eines Weisheitszahnes, soll so Patienten und Langzeiterkrankungen wie Bluthochdruck, Alzheimer oder Drogenabhängigkeit geholfen werden. Quelle zu Zahnprothesen: Zahnersatz news mehr... >
11.12.2008 - 15:10:59
http://www.zahn-implantate-berlin.de/deutsch/news/zahnprothesen.html
 
Zahntechniker
"Sind wir ein Dreamteam, eine Zweckgemeinschaft oder gründet sich unsere Beziehung auf Hassliebe?" Wer hier an dramatische Bühnendialoge denkt - weit gefehlt. Auf dem Klaus Kanter Forum in Frankfurt diskutierten Zahnärzte und Zahntechniker über ihr ambivalentes Verhältnis. "Miteinander oder gegeneinander?" Wie sieht die Beziehung zwischen Zahnärzten und Zahntechnikern auf fachlicher und politischer Ebene aus, lautete die Frage auf dem Klaus Kanter Forum am 29. Oktober in Frankfurt.Trotz aller Konflikte sei es möglich, gut und aufeinander abgestimmt zusammenzuarbeiten, erklärte Gastgeber Prof. Dr. Hans Christoph Lauer, Frankfurt. "Es ist Zeit, einen gemeinsamen Weg zu finden und zu gehen", sagte Lauer. "Auf die Politik können wir uns nicht verlassen, einen Alleingang nicht mehr leisten." Teamgeist sei daher gefragt. Aber, hob Lauer hervor: "Keine Mannschaft ohne Kapitän - ohne Führung endet das Team im Chaos!"Doch ist Teamwork überhaupt sinnvoll? Diese Frage stellte Gerhard Zapke-Schauer, -Autor und Präsident des Verwaltungsrats der EuRatio Akademie Zürich. Seine Antwort: Ja, wenn der Patient zum Maßstab der Beziehung wird. Nur dann haben seiner Meinung nach beide Seiten einen Benefit und verlieren sich nicht in einem "Nullsummenspiel". Zapke-Schauer: "Im Mittelpunkt steht der Patient und seine Wünsche - ansonsten ist die Arbeit inhaltslos!" Qualität, Preis und Zeit - das seien die bestimmenden Faktoren, darauf komme es dem Patienten an. Betrachten sich Zahnarzt und Zahntechniker als Einheit, könnten sie in beider Interesse dem Patienten ihr Know-how anbieten - über die GKV-Grundversorgung hinaus. Das bedeute selbstverständlich eine Einbindung des Technikers in das Patientengespräch - bezogen auf die technischen Inhalte. Dass gute Ergebnisse gerade beim "Abenteuer Totalprothese" davon abhängen, wie eng man zusammenarbeitet, bekräftigte Prof. Dr. Ingrid Grunert aus Innsbruck. Dennoch werde der Zahntechniker häufig nur als Gehilfe wahrgenommen, glaubt Zahntechnikermeister Peter Schaller aus München. "Wertschätzung fängt bei der Auftragserteilung an", führte Schaller aus und präsentierte Beispiele von halbherzig ausgefüllten Auftragsblättern. Wertschätzung ist wichtigWie die Praxis mit dem Labor buw. dem Zahntechniker umgeht, ließe sich auch am Informationsfluss erkennen. Ganz wichtig: Der Besuch des Patienten beim Zahntechniker, damit der unter idealen Lichtverhältnissen die passenden Zahnfarben auswählen und komplexe Rekonstruktionen nachvollziehen kann. Schaller: "Ein gutes Gespann schafft Vertrauen beim Patienten." Laut Schaller sollte der Zahntechniker bei der Frage der Materialien Entscheidungsfreiheit haben und überdies die Versorgung des Patienten insgesamt steuern. Eine Forderung, die mehr als kontrovers diskutiert wurde und weit über das Ziel hinausschießt, wie der KZBV-Vorsitzende Dr. Jürgen Fedderwitz deutlich machte: "Das Heft bleibt immer in der Hand des Zahnarztes - er muss für die Qualität der gesamten prothetischen Versorgung geradestehen und übernimmt das daraus resultierende wirtschaftliche Risiko!" Der Zahnarzt stehe in der direkten Vertragsbeziehung zum Patienten - nicht der Zahntechniker.Zweifellos seien die Festzuschüsse damals Zündstoff gewesen. Sie hätten - und zwar durchaus gewollt - den Wettbewerb auf dem zahnärztlichen Versorgungsmarkt intensiviert. "Das Festzuschussmodell war aber bestenfalls Katalysator einer Strukturkrise, die längst im Anzug war", sagte Fedderwitz Der ZE verschiebe sich zunehmend nach hinten, das Neugeschäft gehe zurück, das Gros der Patienten sei saniert. Laut Statistik kommen auf einen Zahntechniker in Deutschland 0,8 Prozent Zahnärzte. Zum Vergleich: In der Schweiz ist das Verhältnis 1 zu 4,23. Fedderwitz: "Den Abwehrkampf der Zahntechniker hielt und halte ich aber für falsch, weil wir dadurch ganz massiv aus dem GKV-System ausbrechen konnten." Starkes BandNichtsdestotrotz gebe es ein starkes Band zwischen Zahnärzten und Zahntechnikern. Fedderwitz: "Was beide Berufsvertretungen eint, ist der unbedingte Wille, eine qualitativ hochwertige Versorgung im Sinne der Patienten zu gewährleisten, und die Erkenntnis, dass man dieses Ziel nur gemeinsam erreichen kann." Der Wettbewerb müsse dabei immer um die beste Qualität gehen, nicht um den geringsten Preis. Entscheidend sei auch die räumliche Nähe. Fedderwitz: "Mir ist egal, ob mein Zahntechniker in Hamburg sitzt oder in Hongkong - er ist mir für meine Praxis in Wiesbaden zu weit weg." Die öffentliche Auseinandersetzung müsse sein, aber: "Wir arbeiten hinter den Kulissen seit Jahren vertrauensvoll zusammen." Die Beziehung ähnele einer turbulenten Ehe: "Sie küssten und sie schlugen sich - auf Streit folgt Versöhnung." Quelle zu Zahntechniker: zm mehr... >
11.12.2008 - 14:37:46
http://www.zahn-implantate-berlin.de/deutsch/news/zahntechniker.html
 
Kiefergelenk und Kieferchirurg
Ein Motorradunfall veränderte das Leben von Walter N.: Sein Kiefergelenk erlitt einen Kieferbruch, wuchs falsch zusammen und versteifte – er konnte nicht mehr richtig kauen. Doch alle Operationen am Kiefer hatten keinen Erfolg. Hilfe fand er endlich am Universitätsklinikum Bonn. Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen setzen Walter N. eine Kiefergelenkprothese ein. Jetzt kann er seinen Mund öffnen und wieder fast alles essen. Die Bonner Universitäts-Klinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie ist das einzige Krankenhaus in Deutschland, das die Materialkosten einer Kiefergelenkprothese von rund 6.000 Euro bei den GKVen abrechnen kann. Vor zehn Jahren begann der Leidensweg des Patienten: Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit nahm ein Auto Walter N. die Vorfahrt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Neben Prellungen, einem angeknacksten Halswirbel und Kopfverletzungen war sein rechtes Kiefergelenk gebrochen. Aufgrund von Gleichgewichtsstörungen verlor der Vater von drei Kindern seinen Job als Busfahrer. Immer wieder musste er in die Klinik und in die Reha. Noch heute müssen er und seine Familie sich tagtäglich mit den Unfallfolgen auseinandersetzen – vor allem auch die Kinder. „Nichts ist mehr so wie vorher“, sagt Walter N. Bei der Nachkontrolle später war sein rechter Kiefer in Fehlstellung verheilt, und die Zähne standen nicht mehr richtig zueinander. Es bildete sich eine Knochenverbindung zwischen Schädelbasis und Kiefergelenk. Walter N. hatte eine Gelenkversteifung, eine sogenannte Ankylose. Er konnte seinen Kiefer nicht mehr richtig bewegen und nur noch Brei und Suppe essen. Da seine Zähne aufgrund der geringen Mundöffnung nicht behandelt werden konnten, bekam er zusätzliche Zahnprobleme. Das Bonner Universitätsklinikum schlug Walter N. eine Kiefergelenkprothese vor. „Diese ist oft der letzte Rettungsanker. Unsere Patienten haben vorher durchschnittlich drei erfolglose Operationen“, berichtet Prof. Dr. Dr. Rudolf Reich, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Bis vor kurzem waren Kiefergelenkprothesen nicht üblich, weil es häufiger zu chronischen Entzündungen kam. Doch die Prothesen neuester Generation mit einem Schaft aus Titan, einem Gelenkkopf aus Chrom-Molybdän-Stahl und einer Pfanne aus hoch verdichtetem Polyethylen verursachen diese unerwünschte Nebenwirkung nicht mehr. Bei Walter N. entschieden sich die Bonner Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen für ein vorgefertigtes System, da genügend Kieferknochen vorhanden war. Ist der Unterkiefer jedoch verkürzt – aufgrund eines Tumors, einer entzündlichen Einschmelzung des Gelenks oder einer angeborenen Fehlbildung –, gibt es Prothesen, die in den USA per Computertomographie speziell für den Patienten angefertigt werden. Anhand eines Kunstharzmodells kontrollieren die Bonner Ärzte im Vorfeld die geplante Prothese auf perfekten Sitz. Ziel einer Kiefergelenkprothese ist, einen guten Biss, Kaukraft sowie eine gute Mundöffnung für die Patienten zu erreichen. Außerdem spielt natürlich auch der ästhetische Aspekt eine Rolle. Dazu bedarf es neben einer exakten Vorplanung und Auswahl der geeigneten Prothese vor allem auch großer Geduld und erheblichen Fingerspitzengefühls. Die Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität ging für Walter N. in Erfüllung, der sich als LKW-Fahrer selbst eine neue Existenz aufgebaut hat. Er kann seinen Mund sehr viel besser öffnen als vorher und fast alles essen.   Quelle: DZW mehr... >
17.11.2008 - 22:02:10
http://www.zahn-implantate-berlin.de/deutsch/news/kieferchirurg.html
 
 
 
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